Alexander Drößler

Media Entrepreneur

School has begun

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School has begun! Auf den ersten Blick sieht mein Stundenplan relativ überschaubar aus. Das täuscht aber sehr. Ich hab recht schnell festgestellt, dass es natürlich einen Grund dafür gibt, dass 3 Kurse typisch für amerikanische Graduate Students sind. Am Montag war ich kurz etwas geschockt, als der Dozent in Media Ethics erklärte, was wir das Semester alles machen würden. VIER Hausarbeiten (3x 5 Seiten und eine Research Proposal über 10-15 Seiten) gehören ebenso dazu, wie regelmäßige (benotete) Mitarbeit und die schriftliche Vorbereitung von Fragen zu den (reichlich!) zu lesenden Texten. Liebe Hamburger: Ich möchte Herrn Potthoff zurück!

Denn in Journalism and Chaos ging es genau so weiter. Die Vorlesung beschäftigt sich mit neuen Geschäftsmodellen im Journalismus und das heißt für mich, dass ich neben drei anderen Papers einen Business Plan schreiben darf. Dazu das übliche: Richtig viel zu lesen, benotete mündliche Mitarbeit und unangekündigte Tests. Die Professoren verlangen also richtig viel. Allerdings geben sie auch genauso viel. Prof. Randall Smith macht mit uns eine Kursfahrt nach Washington DC um die bekanntesten Medien (u.A. CNN, The Washington Post, Bloomberg) und The White House zu besuchen. Bei den Medien sollen wir mit den Chefs ins Gespräch kommen, um vor Ort zu sehen, wie sie mit dem Wandel der Medienbranche umgehen. Ich freu mich riesig darauf! Das Bonbon dabei: Der Professor bezahlt Flug und Unterkunft. In Journalism und Chaos sind wir übrigens fast nur Internationals, das macht die Sache für mich recht einfach. Ich bin doch sonst etwas scheu, gleich flüssig auf American English loszulegen.

International News Media Systems habe ich auch bei Prof. Smith. Hier skypen wir in der Vorlesung regelmäßig mit Journalisten aus allen möglichen Ländern und Kontinenten um möglichst viel über Ihre Arbeit, die Arbeitsbedingungen und ihr Verständnis von Journalismus zu erfahren. Für den Kurs musste ich mal eben ein Buch für 100$ kaufen. Völlig normal hier. Zum Glück hab ichs bei Amazon billiger bekommen…

Mit drei Kursen bin ich also echt gut beschäftigt. Vom Workload umfassen sie in etwa das, was man in Deutschland mit 6 Kursen zu tun hat. Ich werde immer mit irgendwas beschäftigt sein. Eine große Prüfung zum Schluss, für die man lernt und es danach vielleicht wieder vergisst, gibt es nicht.

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