#ijf18: Paid Content? Membership? Wie das Business Modell die redaktionelle Strategie beeinflusst

Reader Revenue wird immer wichtiger für die Finanzierung von Journalismus im Digitalen. Was Paid Content von Membership unterscheidet und was das in der Konsequenz für die redaktionelle Strategie bedeutet, war Thema beim International Journalism Festival Perugia.

Für Rasmus Nielsen vom Reuters Institute der University of Oxford ist klar, warum Medien mit Paid Content im Digitalen bislang kaum erfolgreich sind: „Der meiste Journalismus im Internet ist es nicht wert, dafür zu bezahlen.“ Der Journalismus-Professor weiter: „ Wenn ihr etwas produzieren möchtet, für das Menschen bereit sind, zu bezahlen, muss es einen Wert für sie haben.“ Mit welchen Ansätzen das gelingen kann, war eines der dominanten Themen beim International Journalism Festival in Perugia. Continue reading “#ijf18: Paid Content? Membership? Wie das Business Modell die redaktionelle Strategie beeinflusst”

Nach vorne denken – US-Medien und deren Strategien: Politico

Den Pessimismus, den ich bei deutschen Verlegern häufig zu sehen meine, gibt es bei Politico nicht. Stattdessen überlegten sich die Redakteure von Beginn an, wie sie die Gratiskultur im Internet verändern können und wie sich mit den verschiedensten Wegen Geld verdienen lässt. Ein Besuch.

SZ-Online Chef Stefan Plöchinger schrieb vor Kurzem acht Thesen zur Zukunft des Journalismus auf: Medien sollten ihre eigenen Qualitäten erkennen, eine eigene Vision entwickeln, eine eigene Multi-Marke bauen, Ideologien widerstehen, neue Strukturen für neue Chancen schaffen, Veränderung als Dauerzustand akzeptieren, Vordenker fördern sowie die Leser ernst nehmen. Während in Deutschland darüber diskutiert wird, gibt es in den USA Medienhäuser, die genau das praktizieren.

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